Neues Lebensgefühl dank Ernährungsumstellung

Nach nun gut sechs Monaten stelle ich für mich als Fazit fest: das ist genau die Ernährung für mich!

Neues Lebensgefühl dank Ernährungsumstellung

Im Frühsommer vergangenen Jahres sprach mich eine Freundin auf meinen „schiefen“ Bauch an. Sie vermutete eine Glutenunverträglichkeit bei mir, denn sie war wegen ähnlicher
Symptome bei einer Physiotherapeutin die auch Heilpraktikerin und Osteopathin ist.
Es ist der ganzheitliche Blick auf das Gesamtpaket der Patientin und das unterscheidet sich zur Schulmedizin. Der richtige Tipp zur richtigen Zeit, denn...auch ich habe selbstverständlich im Lauf der Jahre schon viele Diäten ausprobiert und nichts war von langer Dauer. Vor vier Jahren bin ich auf den Hund gekommen, seitdem laufe ich jeden Tag
ca. 15km mit den Hunden (mittlerweile sind es zwei Dackel). Dies brachte schon einen ersten sichtbaren Erfolg, aber bei mir war es ja das Gesamtpaket, welches mich selbst störte bzw. belastete. Übergewicht, tägliche Schmerzen, Völlegefühl und Ödematisierung
machten mich unzufrieden.

Also setzte ich mich ans Telefon und rief die Physiotherapeutin an, aber wie auch bei guten Fachärzten – drei Monate Wartezeit. Nur dieses Mal hielt ich durch, freute mich auf den Termin und fuhr dann Anfang September nach Hannover. Als Erstes führte sie mit mir ein ausführliches Anamnesegespräch und ich hatte Einiges auf dem Zettel. Danach musste ich mich bis auf den Slip (was für eine Überwindung) ausziehen und wurde vor einen decken- hohen Spiegel (oh Graus) gestellt und analysiert. Sie zeigte mir meine Baustellen auf. U.a. mein „Witwenbuckel“ ein Anzeichen dafür war das mit meiner Schilddrüse etwas nicht in Ordnung war. Der „schiefe“ Bauch tatsächlich ein Hinweis auf Glutenunverträglichkeit ist usw.

Es folgte ein Fahrplan für die nächsten 12 Wochen was ich absolut zu meiden hätte:

Kein Gluten, kein Soja, keine Milchprodukte, keine Eier, wenig tierisches Eiweiß! Leichte Panik machte sich bei mir breit – was kann ich denn dann überhaupt noch essen?

Eine Woche später folgte ein Vitalstofftest in dem aufgezeigt wurde was ich alles in meinem Körper zu viel hatte (Aluminium – das Deo war der Bösewicht und Schwermetalle – hier war es das Wasser, d.h. um mir vermeintlich was Gutes zu tun trank ich unser Leitungswasser. Denn....Wasser aus PET-Flaschen ist wegen des Mikroplastik bei
Lip – und Lymphödem nicht gut. Tatsächlich wurden meine Einlagerungen weniger als ich auf Glasflaschen umstellte. Das Schleppen der Wasserkästen war für mich auf Dauer mit Fibromyalgie, Polyneuropathie und Morbus Sudeck in der Hand auch nicht zu bewältigen. Also wieso nicht zu Leitungswasser greifen wenn der Versorger allerbeste Werte versichert? Naja, sonst glaube ich ja auch nicht mehr allen Versprechen, wieso dem Versorger? Weil das schon immer so war....jetzt nicht mehr. Ich habe eine Osmosefilter-
anlage unter der Spüle einbauen lassen und nehme dieses Wasser für Kaffee und Tee, wie auch zum kochen. Selbst die Hunde saufen jetzt mehr als früher.

Mir fehlte einiges an Vitaminen und Spurenelementen. Vitamin D und C, Eisen und Zink, Magnesium, usw. Dieses bestellte ich mir alles in der Internet Apotheke. Wie sich dannherausstellte war das noch der einfache Teil der Ernährungsumstellung. Zum Einkaufen der
noch erlaubten Lebensmittel brauchte ich in der Anfangszeit ein Vielfaches an Zeit. Hier ein großes Dankeschön an meine Tochter Wiebke. Die jungen Mädchen kennen sich  dank Youtube, Instagram u.ä. mit veganer Ernährung aus. Nun legte ich los:

Morgens gab es Kaffee mit Hafermilch (bis ich die richtige Milch für mich gefunden hatte dauerte etwas – es gibt ja Hafer, Reis – Mandel und Kokosmilch und das dann noch von vielen verschiedenen Herstellern). Keine Brötchen oder Toast mehr? Doch, natürlich gibt
es noch Brötchen für mich – lecker, glutenfrei mit Chiasamen von zig Herstellern.

Keine Butter mehr? Na und? Es gibt ganz wundervollen Ersatz, z.B. aus Lupienen in den Geschmackssorten Classic, Tomate/Basilikum, Knoblauch oder Gartenkräuter, dazu veganer Käse.

Müsli: 2 EL Leinsamen, 2 EL Hanfsamen, 1 EL Chiasamen, 1 EL Sonnenblumenkerne, 2 EL Leinoel (Classic, Mango, Himbeere oder Heidelbeere) – mein pers. Lieblingsfrühstück – hält lange vor, macht satt und keinen Ziep auf Süßes.

Mittags z.B. einen Nudelauflauf (glutenfreie Nudeln), die Flüssigkeit mit Hafermilch und Luv Classic angemischt, dazu Hähnchenbrust und veganer Streukäse.

Abends ein bisschen Paprika, Möhre und Gurke zum Dippen.

Den ganzen Tag über viel Frauenmantel Tee und stilles Wasser.

 


Nach nun gut sechs Monaten stelle ich für mich als Fazit fest: das ist genau die Ernährung für mich! Ich bin fast schmerzfrei (nachdem ich seit 2014 unter Opiaten stand), habe kaum mehr Einlagerungen, kein Verlangen nach Süßem und bin von Hosengröße 44 jetzt auf dem Weg zu einer 38.

Wer Fragen dazu hat darf sich gerne an mich wenden: katja.wagner68@gmx.de

Eure Katja

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Claudia Lymphödem-Betroffene

Claudia